Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

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Bubikopf
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Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#1 Beitrag von Bubikopf »

Ich fange mal einen neuen Thread dafür an. Meine Anlage ist uralt (noch in 2.43 begonnen) und völlig überwuchert, da kann man nichts mehr ändern. Aber zum Ausprobieren versuche ich eine reine Demo-Anlage.

Ich habe einen Kopfbahnhof mit zwei Hauptlinien und möchte dafür eine „eep-taugliche“ Fahrstraßenschaltung basteln. Das sollte so aussehen, dass im Bahnhof selbst nur die Kontakte für die Hauptsignale (Bahnsteig Ausfahrt und Bahnhof Einfahrt) liegen und die Kontakte für Gleisbesetztmeldung. Alle anderen Kontakte lägen in Kringeln für Schaltautos. Ich hatte gedacht, dass jede Fahrstraße ein Schaltauto bekommt. Dazu muss man erst anhand eines idealen Gleisplans die Anzahl der möglichen Fahrstraßen bestimmen.

Beim „Röll“ habe ich mir erstmal einige Gleispläne für Bahnhöfe angesehen, bin aber noch nicht glücklich über die Verteilung der Weichen. Der Röll favorisiert die kreuzungsfreie Einfahrt; nun könnte man auch eine kreuzungsfreie Ausfahrt machen. Also die Frage: fahren die Züge vorwiegend so ein, dass die Ausfahrt kreuzungsfrei bleibt, oder fahren die Züge vorwiegend so ein, dass die Einfahrt kreuzungsfrei bleibt? Vermutlich ist Einfahrt sinnvoller, damit es vorm Bahnhof keinen Stau gibt, denn IM Bahnhof können Züge besser warten. Allerdings sind dann auch Bahnsteiggleise belegt. Das erklärt auch die Tatsache, warum es meist mehr Bahnsteiggleise als im vergleichbaren Durchfahrtbahnhof geben muss.

In Frage kommende kleinere Bahnhöfe haben kaum Einfädelungsbauwerke - vermutlich läuft alles über das Vorfeld ab. In Kassel führt die Strecke nach Frankfurt kreuzungsfrei (Hin- und Rückgleis), nach Hannover aber nicht. Kiel hat soweit ich sehe keine Überführungen.

Vermutlich muss man sich über die notwendige Planung Gedanken machen, wenn man die Häufigkeit der Zugverbindungen kennt. In der Demo soll es aber von A nach B (B nach A) und A und B hin und zurück gleich wichtig sein. Wie gesagt: noch ganz am Anfang.

Die meisten größeren Kopfbahnhöfe sind gegliedert, das heißt, bestimmte Richtungen haben ihren festen Platz im Bahnhof. Nicht jeder Zug kann jeden Bahnsteig anfahren. Für die Demo sollte die Möglichkeit zwar theoretisch bestehen (deshalb so viele DKWs), aber nicht zwingend genutzt werden.
Kopfbahnhof aus Affinity.png
Kopfbahnhof aus Affinity.png (74.61 KiB) 419 mal betrachtet
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Re: Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#2 Beitrag von Bubikopf »

Wie man sieht, kann man nach A-Stadt nicht gleichzeitig kreuzungsfrei ein- und ausfahren. Entweder müsste ein anders Gleis genutzt werden oder Gleis 1 muss noch eine Verlängerung zur Strecke bekommen. Es gibt also noch reichlich Grundlagenforschung... ;) :lol: :snap
Kopfbahnhof Fahrstraße A.png
Kopfbahnhof Fahrstraße A.png (76.4 KiB) 405 mal betrachtet
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Bubikopf
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Re: Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#3 Beitrag von Bubikopf »

So, wir hätten Ein- und Ausfahrt von und nach A oder B.
Für die Kreuzung wirds komplizierter:
Kopfbahnhof Ein-und Ausfahrt A und B.png
Kopfbahnhof Ein-und Ausfahrt A und B.png (49.58 KiB) 397 mal betrachtet
Von A-Stadt kommend kann ich auf Gleis 5 oder 6 einfahren. Für die Ausfahrt nach B-Dorf müsste ich aber wieder das Einfahrgleis kreuzen, um auf Grün nach B-Dorf zu kommen. Deshalb die zusätzliche Verbindung ganz rechts.

Komme ich von B-Dorf, kann ich günstig auf Gleis 3 oder 4 einfahren (dann käme ich gut auf Gleis 2), aber die Bahnsteige für die Kreuzung sollen ja eigentlich auf Gleis 5 und 6 liegen. Damit kreuze ich blöderweise die Hauptfahrwege Gleis 3 und 4 bei der Einfahrt. Was kann man tun? Entweder noch eine Brücke bauen, oder den Wechsel in die Mitte legen?
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Bubikopf
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Re: Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#4 Beitrag von Bubikopf »

Ich habe einige Varianten ausprobiert, aber alles ist mit finanzieller Aufwendung verbunden (mehr Brücken :lol: ).
Deshalb habe ich das jetzt so geregelt:
Kopfbahnhof Fahrstraßen.png
Kopfbahnhof Fahrstraßen.png (50.67 KiB) 379 mal betrachtet
Den Knoten in der Mitte kann man bestimmt noch entwirren. Jede Einfahrt kann prinzipiell auf zwei Bahnsteiggleisen erfolgen, falls eins besetzt ist. Das kann dann aber Ausfahrtgleise kreuzen.
Ausfahrt nach A-Stadt ist Rot und Orange, nach B-Dorf Cyan und Magenta. Ist alles noch nicht ausgereift, aber immerhin ein Trend.
Es ist empfehlenswert, bei der Ausfahrt gleich auf ein Ausfahrtgleis auszulaufen, dann gibt es weniger Gefahr eines Zusammenstoßes, sondern „nur“ eine Flankenkarambolage. Außerdem gibt es ja Zugfolge, deshalb: wenn in Richtung B gerade ein Zug ausgelaufen ist, kann B sowieso noch nicht für den nächsten frei sein.
Die Mitte ist noch unschön. Vielleicht kann der Hosenträger sogar ganz raus.
Wie man sieht, könnten theoretisch vier Fahrstraßen gleichzeitig befahren werden, weil sie sich nicht tangieren.

Die Routen werden dann wie folgt festgelegt: Von A nach A, Von B nach B, von A nach B und von B nach A.

Was noch komplett fehlt, sind Lokwechsel und Zugbereitstellungen. Das heißt, Bahnsteiggleise können durch Bereitstellung auch besetzt sein, obwohl nichts aus A oder B eingefahren ist. Bei den Besetztmeldungen muss ich wohl mit Zähler arbeiten, oder? Denn wenn ein Zug rausgefahren ist, darf noch nicht freigeschaltet werden, falls die abgekoppelte Zuglok noch drinsteht, - das Gleis muss also weiterhin als „besetzt“ gelten.

Das heißt: findet ein Lokwechsel statt, muss anders gezählt werden als bei einem Wendezug. Puuu, wird ganz schön knifflig...
Zuletzt geändert von Bubikopf am 16.09.2026, 22:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#5 Beitrag von SprengmeisterM »

Hallo Bubikopf,

es gab mal von HB1 sogenannte Weichenschalter. Das sind farbig markierte Gleisobjekte. Du könntest für jede Fahrstrasse in deiner Skizze ein farblich passendes Gleisobjekt einsetzen. Diese haben eine bestimmte Länge und du kannst darauf die jeweiligen Kontaktpunkte legen. Mit einem Schaltauto - ich glaube aber es gab auch einen passenden Schalter - welches sich auf dem Gleisobjekt bewegt kannst du nun die Kontakte betätigen und dadurch die Fahrwege einstellen. Das Auslösen der jeweiligen Fahrstrassen erfolgt dann entweder manuell oder durch die Züge auf den jeweiligen Strecken.

Viele Grüße Mirko

Bubikopf
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Re: Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#6 Beitrag von Bubikopf »

Interessant. Finde ich das unter „freien Downloads“?

Ein Spurplanstellwerk wäre natürlich noch obersupergeiler. Aber das erwarte ich gar nicht.
Meine Schaltautos würden die Weichen und Sperrsignale der Reihe nach für jede Straße durchschalten. Deshalb plane ich jetzt gründlicher vor, bis der Gleisplan und alle Fahrwege feststehen, weil ich nachher in eep nichts mehr rumändern will...

Bubikopf
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Re: Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#7 Beitrag von Bubikopf »

Den Weichenschalter habe ich nicht gefunden. Ich könnte statt dessen 7 unterschiedliche Gleisstile nehmen, oder so.

Im Moment knirscht mein Hirn noch, wegen der Logik. Zuerst wollte ich die Routen auf die Bahnsteiggleise legen. Wenn es sechs Züge für 6 Bahnsteige gibt, ist das auch kein Problem. Nun ist es aber so, dass ein Zug nicht vorm Bahnhof wartet, nur weil sein Gleis nicht frei ist. Würde dann nicht "dieser Zug fährt heute abweichend auf Gleis 5" durchgesagt werden?
Man kann die Routen auf die Richtungen legen, was ich bisher gemacht habe, und dann stünden für jedes Ziel mindestens 2 Bahnsteige zur Verfügung, das heißt, der Zug fährt entweder auf das eine oder auf das andere ein, um nach A oder nach B zu kommen. Im Moment ist alles noch Kritzelei auf Papier. Wenn es mehr Züge als Bahnsteige gibt, muss der einfahrende tatsächlich warten, wie in der Realität.

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Re: Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#8 Beitrag von Schwabenhannes »

Vielleicht ist mit Weichenschalter das Gleisbildstellwerk von BS1 (Bodo Schaper) gemeint, zu finden unter
www.bsofteep.de
Grüße aus Oberschwaben
Schwabenhannes
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Re: Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#9 Beitrag von Bubikopf »

Sieht vielversprechend aus. Allerdings finde ich die Basis-Version
Haymo Bogg ( http://members.aon.at/hbogg/index.htm )hat auf seiner Hp einen Rollmaterialschieber entwickelt, Claus Brosch hat die Einstellung fuer das Rollmaterial erstellt.
nicht. Ob Bodo Shaper dieses Grundmodell voraussetzt, weiß ich nicht.

Schwabenhannes
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Re: Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#10 Beitrag von Schwabenhannes »

Meines Wissens nach sind alle Modelle von HB1 nach dem Ende seiner Konstruktionszeit bei VoRa unter Gratis allgemein veröffentlicht worden.
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Re: Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#11 Beitrag von Bubikopf »

Hihi. Dann muss ich mal eben 200 zips öffnen und nachschauen... :grins:

Zu den Fahrstraßen: es ist vermutlich sinnvoll, den Bahnsteig mit in die Fahrstraße einzubeziehen. Das heißt, jedes Bahnsteiggleis bekommt zwei Fahrstraßen (anbei vier Beispiele), eine rein, eine raus. Dann fließt die Besetztmeldung am Bahnsteig mit in die Info ein, ob die Strecke frei ist. Das heißt, erst wenn komplett vom Einfahrtssignal bis zum Prellbock alles frei ist, kann ein Zug einfahren. Dann könnte man auch Lokwechsel berücksichtigen, da am Ende des Bahnsteiggleises immer noch eine Besetztmeldung durch die Lok käme. Eine Loklänge ist jedoch wenig Platz für mindestens vier Kontakte...
Ausfahren geht immer, wenn kein anderer Zug dort ausfährt (und der Block dahinter frei ist, was in der Demo aber der Fall sein wird, denn dort kommt nur der Schattenbahnhof). Schauen wir mal, ob das umsetzbar ist.
F1.png
F1.png (26.26 KiB) 240 mal betrachtet
F2.png
F2.png (26.36 KiB) 240 mal betrachtet
F3.png
F3.png (27.3 KiB) 240 mal betrachtet
F4.png
F4.png (26.79 KiB) 240 mal betrachtet
Theoretisch könnte man sich auch die Gleissperrsignale sparen, denn eine Fahrstraße geht immer von Hauptsignal zu Hauptsignal. Dennoch sind die Zwerge für Eventualitäten unerlässlich, falls mal doch ein Zug ausbricht... Außerdem gibt es die paradoxe Situation, dass manchmal eine Weiche in beiden Stellungen keinen ausreichenden Schutz bietet. Dann muss der kreuzende Zug eben anhalten.
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Re: Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#12 Beitrag von SprengmeisterM »

Die Weichenschalter findet man unter HB1F013
Die Datenbank von Toshi meldet aber die Modelle als nicht mehr erhältlich...

Viele Grüße Mirko

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Re: Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#13 Beitrag von Mech3 »

Hallo zusammen,

also ich habe Weichenschalterunte hb 1027 als free Modell
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Re: Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#14 Beitrag von Bubikopf »

Bei der Besetztmeldung versuche ich folgendes: die Züge werden in #Lokwechsel und #Wendezug unterteilt. Fährt ein Zug über den "Jeder"-Kontakt an Anfang, so schaltet das Besetzt-Signal auf Halt. Die Fahrstraße ist besetzt. Fährt ein Wendezug aus, so verlässt er die Fahrstraße über den Kontakt "schalte Signal auf Fahrt, wenn #Wendezug". Fährt ein Zug mit Lokwechsel ein, so schaltet er zwar auch auf "besetzt", aber die Freischaltung geschieht durch einen Kontakt am Lokwartegleis. Erst wenn die Lok auf ihr Wartegleis fährt, wird die Fahrstraße wieder als frei gekennzeichnet. Der Name #Lokwechsel bleibt dem Zug erhalten, es wird nur eine 001 angehängt, also sollte der Filter für #Lokwechsel insgesamt weiterhin wirken.

Wie hier schon angemerkt wurde: das Problem ist weniger die Einfahrt als vielmehr die Ausfahrt. Denn der Zug fährt woanders aus, als er einfährt. Wie sage ich der Schaltung, welcher Zug wohin ausfährt? Das funktioniert also nur bei einem Teil der Zugbewegungen. Und deshalb bin ich immer noch am Probieren...

Es gibt theoretisch 16 Fahrstraßen (reine Kombinatorik). Nicht alle müssen möglich sein. Das bedeutet aber auch, dass man Freiheitsgrade einschränkt. Bestimmte Züge in bestimmte Richtungen müssten dann auf bestimmte Gleise einfahren.
In meinem Konzept gab es folgende Vorgaben:

Es gibt Züge mit und ohne Lokwechsel auf jedem der 6 Bahnsteiggleise.

Jeder Zug hat eine Richtungsanweisung im Namen (z.B. A-A oder B-A); davon hängt ab, wohin er ausfährt. Leider ändert sich der Name nicht, wenn er aus umgekehrter Richtung einfährt, das muss noch gelöst werden. Es wird also schwierig, den Namen als Filter zu verwenden. Denn wenn der Filter "nach B" wäre, würde er natürlich nach B dirigiert, obwohl er - aus B zurückkommend - wieder nach A will...

Die Züge dürfen (im Rahmen) unterschiedlich lang sein. Das funktioniert bei meinem Kopfmachen zwischen 5 und 7 Waggons ganz gut.

Es gibt mehr Züge als Bahnsteiggleise: einige Züge müssen warten.

Es gibt für jede Einfahrt zwei Bahnsteiggleise. Ist eines besetzt, wird das andere genommen. Wenn beide besetzt sind, muss der Zug warten (wenn ich dran denke, wie oft ich in Hannover bei "Conti-Gummi" keine Einfahrt hatte.. :grins: ).Das erklärt auch die große Zahl an Fahrstraßen.

Die Einfahrten geschehen zufällig. Es muss immer neu kontrolliert werden, ob der Zug ein Wendezug ist und wohin er fährt.

Mein "PAP" (Programmablaufplan) ist bislang schon sehr aufwändig.
Erst wenn der PAP steht, kann ich daraus eine eep-Schaltung basteln.

Bubikopf
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Re: Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#15 Beitrag von Bubikopf »

Ich weiß nicht, ob es funktioniert: ich habe doch darauf verzichtet, die Bahnsteiggleise auszuwählen. Das wurde so kompliziert, das habe ich nicht gerafft. Statt dessen fährt jeder Zugtyp auf SEINEN Bahnsteig ein.

Mein Konzept sieht so aus, dass ich für jede Einfahrt und Ausfahrt eine Kombination auswähle. Fährt der Zug „nur“ aus A und nach A zurück, steht im Zugnamen „Kombi A“. Das wird über einen Kontaktpunkt bei der Einfahrt abgefragt: „WENN im Zugnamen der Term Kombi A steht, dann schalte die Fahrstraße 1 ein (unter der Voraussetzung, dass sie frei ist) und bei der Ausfahrt (eine weitere Abfrage nach Kombi A am Bahnsteiggleis) die Fahrstraße 2 (wieder nach Freimeldung). Stehen im Zugnamen die Terme Kombi E UND Kombi G, so ist das ein Zug, der von A nach B und zurück von B nach A fährt. Und zwar nur auf (s)einem Bahnsteiggleis (leider). Das heißt, ich frage sowohl bei der Ausfahrt als auch bei der Einfahrt nach beiden Kombis ab. Wie man sieht, werden zwei Fahrstraßen doppelt genutzt, sie sind identisch.
Ich weiß nicht, ob darin ein Logikfehler steckt, muss ich mal austesten... ;)

Das bedeutet, dass auf jedem Bahnsteiggleis 8 Kontaktabfragen für die Ausfahrt stehen und ebenso 8 bei jeder Einfahrt.
Hinzu kommen die nötigen Kontakte für den Lokwechsel. Ist aber immer noch weniger als bei meiner derzeitigen Anlage, wo alle Weichen und Signale für die Nachbargleise direkt im Gleis gestellt werden.

Natürlich steht die Abfrage nach frei oder besetzt außen vor, muss also immer stattfinden. Ist die Fahrstraße besetzt, muss der Zug vorm Bahnhof warten.
Kopfbahnhof Fahrstraßen2.jpg
Kopfbahnhof Fahrstraßen2.jpg (134.65 KiB) 58 mal betrachtet
Ich vermute, dass ich vier Schaltautos brauche, denn theoretisch sind vier Zugbewegungen gleichzeitig möglich. Höchstwahrscheinlich kommt das nie vor, und ein Auto fährt nie, das macht aber nichts.

Am Anfang ist noch alles leer. Fährt ein Zug zum Einfahrtssignal, so startet das betreffende Schaltauto. Es wird abgefragt, welche Kombi der Zugname hat und ob es ein Wendezug ist (am Anfang teste ich besser nur mit Triebwagen.. :grins: ). Die Kombi entscheidet, in welches Gleis er einfährt. Es muss gecheckt werden, ob die Fahrstraße frei ist. Wenn ja, werden die Weichen gestellt (das muss jedes Mal geschehen, weil eep keine Rückfallweichen kennt), der Zug befährt die Fahrstraße und die betreffende Fahrstraße steht auf besetzt. Das wird durch 16 Signale (eins für jede Fahrstraße) gekennzeichnet. Diese Signale müssen immer abgefragt werden. Die Schaltautos müssen auch den Flankenschutz einstellen, und da wird es richtig kompliziert. Das heißt, alle kreuzenden Zweige auf Rot und alle Weichen auf Flankenschutz. Das kollidiert natürlich mit anderen Fahrstraßen. Wird schon ein fieses Gefummel werden... :lol1:
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Re: Demo-Schaltung für Kopfbahnhof

#16 Beitrag von Meterfan »

Hallo Bubikopf,
schaue dir meine Beiträge zur Anlage Thalheim vom 7.1.2023 (Logikmatrix) und vom 10.1.2023 (Schaltmatrix) an. Es darf nur ein Schaltauto fahren.
In der Schaltmatrix vom 10.1.2023 fährt es in Ruhestellung unten ständig ohne Halt von links nach rechts. Eine Fahrstraße wird dadurch angefordert, dass die Weiche zu dem entsprechenden nach
oben führenden Ast auf Abzweig geschaltet wird. Auf dem Weg nach den am oberen Ende des Astes befindlichen Kontakten, die die für die Fahrstraße notwendigen Signale und
Weichen stellen, befinden sich viele Weichen. Wenn eine andere Fahrstraße gerade befahren wird, die mit der gewünschten Fahrstraße kollidieren würde, steht die ihr zugeordnete Weiche auf Abzweig und schickt das Schaltauto wieder auf das unten liegende waagerechte Gleis. Es kann dann die Fahrstraße nicht stellen. Erst wenn der Zug die andere Fahrstraße verlassen hat, wird diese Weiche durch einen Zugende-Schalter auf dessen Gleis zurück gestellt.
Am oberen Ende des Astes befindet sich auch der Schalter, der die Weiche ganz unten wieder zurück stellt, und weitere Kontakte, die die Weichen der Schaltmatrix, die andere Fahrstraßen wegen Kollisionsmöglichkeit blockieren müssen, auf Abzweig stellen.
Du brauchst separate Fahrstraßen für die Einfahrt- und die Ausfahrt aus dem Endbahnhof, auch wenn es dasselbe Gleis ist. Die eventuelle verbleibende Lok fährst du auf eine Wartegleis. Erst wenn sie dort ankommt, darfst du die erneute Einfahrt in das Bahnhofsgleis frei geben.
Falls es noch Fragen gibt frage.
Viele Grüße
Oskar
Intel Pentium G4560, 8 GB DDR4 RAM, GTX 1050 Ti, Windows 10, EEP6.1

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