Wachau-Fantasieanlage

Anlagen die frei gestaltet sind
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Meterfan
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#41 Beitrag von Meterfan »

Hallo liebe EEP-Freunde,

der Tunnel, den ich euch gestern zeigte, ist eigentlich noch nicht der, der unter Dürnstein hindurch führt sondern ein kurzer Tunnel davor.
Hier sehen wir links die Ausfahrt des Tunnels von gestern und rechts die Einfahrt des Tunnels unter Dürnstein.
Dazwischen gibt es einen gefährlichen Bahnübergang, weil dort aus beiden Richtungen der Zug vorher nicht sichtbar ist.
Im Vordergrund über die Brücke führt die Straße in den höher gelegenen Ortskern von Dürnstein.
Die Bundesstraße führt rechts genau wie die Bahn in einem Tunnel unter Dürnstein hindurch.
Bild

Hier sehen wir Dürnstein von der anderen Flussseite. Es liegt zum Teil auf einem Felsen. Es wird ganz von einer Stadtmauer umgeben,
die auch die auf dem Berg liegende Burg umfasst. In der Umgebung der Burg gibt es viele Felsen, die ein beliebtes Kletterparadies sind.
Bild

Viele Grüße
Oskar
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Meterfan
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#42 Beitrag von Meterfan »

Liebe EEP-Freunde,

den Bahnhof Dürnstein kann ich euch noch nicht zeigen, da darum herum noch heftige Bauarbeiten stattfinden.
Daher gibt es heute noch ein weiteres Bild vom Fluss her.

Bild

Viele Grüße
Oskar
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EEPOldi
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#43 Beitrag von EEPOldi »

Hallo in die Runde,
nach Rücksprache per Mailkontakt mit meterfan erlaube ich mir in diesem Faden mal ein paar Bilder zu zeigen. Sie sollen Euch einen Eindruck vermitteln wie nah meterfan stellenweise an das Orignal gekommen ist. Mich hat vor allem die Landschaft links und rechts der Donau und die Bilder der Anlage aus Dürstein beeindruckt. Ich war im letzten Jahr für eine Woche in Wien, dabei haben wir einen Tagesausflug in die Wachau gemacht mit Schifffahrt von Dürstein nach Melk. Aber seht selber die Bilder und vergleicht mit den Anlagenbildern. Für alle die es nicht wissen einen kleinen Hinweis zur Burgruine in Dürstein. Der Überlieferung nach soll dort der Kreuzritter Richard Löwenherz von Leopold V gefangen gehalten worden sein um Lösegeld für ihn zu erpressen. Auf der Rückreise seines Kreuzzuges hatte Richard die österreichische Fahne zerrissen und weigerte sich die Kriegsbeute mit Leopold V. zu teilen. Richard wurde dann nach Zahlung von 150.000 Mark Silber freigelassen.

LG
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krokodil
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#44 Beitrag von krokodil »

Hallo Oskar,
mal eine Frage zum Verkehr auf der Wachauanlage:
Hast du den Betrieb auf den Straßen und auf der Bahnstrecke automatisiert? Wenn ja, arbeitest du mit Schattenbahnhöfen oder mit unsichtbaren Umkehrschleifen?

lg und :daho
vom
kroko

Meterfan
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#45 Beitrag von Meterfan »

Hallo kroko, liebe EEP-Freunde,

der Zustand der Anlage ist derzeit, dass es die Strecke und Landschaft bis zum Bahnhof Dürnstein gibt. Die Umgebung des Bahnhofs muss noch etwas komplettiert werden. Auch soll die Landschaft noch ca.2 km weiter donauabwärts gebaut werden, damit dann dort der Zug in der tatsächlich existierenden Kurve des Donautals verschwindet und man einen optischen Abschluss hat.
Bei einem Tal geht dies nur mit einer Kurve. Oberhalb von Spitz am anderen Ende musste ich nur für den optischen Abschluss eine Kurve einfügen, die es dort nicht gibt.

Es gibt bisher noch keinen fahrenden Verkehr auf der Anlage.
Für den Schienenverkehr werde ich eine richtige Blockstellensicherung bauen und Schattenbahnhöfe an beiden Enden (über virtuelle Verbindungen in 900 m Höhe) , in denen jeder Zug sein Gleis hat. Dort werden alle Züge wie in einer Schleife gewendet, damit die Führerstandansicht immer vorne ist und man in beiden Richtungen die vielen Tunneldurchfahrten genießen kann.

Schattenbahnhöfe sind eine Möglichkeit, um die Reihenfolge von Fahrzeugen zu ändern, bei den Autos kann man dies aber auch über ein Netz mit Abzweigungen. Daher werde ich diese
zumindestens zum Teil an unsichtbaren Stellen nur über die Weiche mit den zwei übereinander gelegten Schenkeln in die Gegenrichtung springen lassen.

Bei den Schiffen hätte ich die Idee, sie nur zum Teil zu wenden und z.B. über eine Weiche und eine virtuelle Verbindung jedes zweite Schiff ans andere Anlagenende zu schicken.

Wie ihr wahrscheinlich bemerkt habt gab es hier eine kleine Pause. Hatte leider eine Infektion mit leichtem Fieber und extremer Schläfrigkeit, die jede Kreativität ausbremste. Es wird bald weiter gehen, bis zu Vollendung brauche ich aber wegen der vielen noch notwendigen Schaltungen noch einige Wochen.

Viele Grüße
Oskar
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von_Wastl
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#46 Beitrag von von_Wastl »

Sehr schönes Anlagenmotiv und prima in Szene gesetzt. Das ist eine Anlage, die ich -wenn sie mal fertig ist- selbst gerne "bespielen " möchte.
Muss allerdings erwähnen, dass ich totaler Wachau-Fan bin und die letzten Jahre bei Spitz auch meine Urlaube verbracht habe. Die Radtouren entlang der Donau liebe ich.

Grüße
Rainer
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#47 Beitrag von Meterfan »

Liebe EEP-Freunde,

endlich kann ich euch Bilder zeigen von der Landschaft ab Dürnstein donauabwärts.
Hier der erste Blick auf den Bahnhof Dürnstein-Oberloiben bei der Ausfahrt aus dem Tunnel unter Dürnstein.
Für das Foto habe ich den Gegenzug auf das mittlere Gleis gestellt. Normalerweise würde er auf dem linken Gleis kommen
und das Gütergleis ganz rechts wird nur für abzustellende Güterwagen benutzt.
Bild

Hier sehen wir den Tunnel, aus dem wir gerade gekommen sind, und den Bahnhof.
Links auf der anderen Donauseite liegt Rossatz. Rechts sehen wir die Türme von Dürnstein und ganz hinten im Nebel Häuser
von Weißenkirchen. Der Supermarkt neben dem Bahnhof wird glücklicherweise durch viele Büsche verdeckt.
Bild

Bei den Stationsgebäuden von Fred Fuchs ist nur das linke gelbe Gebäude enthalten. Rechst daneben steht im Original ein weiteres fast
gleich aussehendes Haus. Habe dazu eines der Rübelandhäuser genommen um eine Etage versenkt und durch Bennys Bruchsteinmauer
mit einem neuen Sockel sowie mit Blumenkästen versehen. Für das gelbe Toilettenhäuschen ganz rechts nahm ich ein Reihenhaus und versah es mit einer zusätzlichen
Vorsatztür. Die Bahnsteige sind kürzer als im Original, weil ich hier quer zur Anlagenrichtung nur wenig Platz habe.
Bild

Viele Grüße
Oskar
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#48 Beitrag von Meterfan »

Liebe EEP-Freunde,

hier sehen wir die Landschaft unterhalb von Dürnstein.
Rechts auf dem Berg liegt die Burg von Dürnstein. Links im Bogen habe ich Oberloiben durch einige Häuser angedeutet. Rechts vorne liegt Unterloiben.
Die kleine Brücke oberhalb des Kirchturms von Unterloiben sehen wir im nächsten Bild größer.
Auf der anderen Donauseite sehen wir in der Mitte Rossatz und weiter links Rossatzbach.
Bild

Diese kleine Brücke sieht fast wie im Original aus.
Bild

Gehen wir auf die Brücke, sehen wir vor dem Anlagenrand, der sich unmittelbar hinter den Büschen im Hintergrund befindet, die Haltestelle Unterloiben.
Die merkwürdige Kurve zwischen der Haltestelle und der Brücke, die man durch einen gerade geführten Damm hätte vermeiden können, gibt es auch im Original.
Da ein gerader Damm auch nicht viel höher aber kürzer gewesen wäre, ist wahrscheinlich nicht das Gelände die Ursache für diese Streckenführung. Möglicherweise
bestand beim Bahnbau in der Kurve liegende Fabrik schon und man konnte das Gelände nicht erwerben.
Bild

Noch ein Schnappschuss ganz von Ende der Anlage mit Blick Richtung Dürnstein.
Bild

Viele Grüße
Oskar
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krokodil
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#49 Beitrag von krokodil »

Hallo Oskar,
einfach toll der Wiedererkennungswert! Der Blick auf Dürnstein gefällt mir besonders!
Großartig, was du mit dem für diese Zwecke doch etwas eingeschränkten Modellbestand umsetzen kannst!
Bitte weiter so! :daho

lg vom
kroko

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Bummelzug
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#50 Beitrag von Bummelzug »

Moin Oskar,

mal wieder eine Erinnerung an einen Urlaub!
Super Anlage :daho :daho
Stelle sie und doch Bitte mal zur Verfügung!
Gruss
Werner
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#51 Beitrag von Meterfan »

Liebe EEP-Freunde,

die Anlage wird es, wenn sie fertig ist, auch zum herunterladen geben. Durch die große Anzahl der verwendeten Modelle werden allerdings
leider nur diejenigen unter euch, die den Modelltauschen oder einen großen Modellbestand haben, daran Freude haben. Für die
anderen wird es auch einige Videos geben.

Die Landschaft ist, wie ihr bereits bemerkt habt, inzwischen fertig gestellt. Nun muss ich aber noch die vielen unsichtbaren Dinge bauen.
Fertig sind inzwischen die Wasserwege für die Schiffe auf der Donau. Hier sehen wir gerade St. Lorenz mit der Anlegestelle für die
Seilfähre von Weißenkirchen und im Hintergrund Dürnstein.
Bild

Auch die kleine Fähre zwischen Dürnstein und Rossatzbach fährt schon. Bei der Originalfähre steigt man über den Bug ein,
bei den hier verwendeten Barkasse aber über das Heck. Habe aus drei Pontons eine Vorrichtung gebaut, die dem Original ähnlich ist,
und ein sicheres Einsteigen ermöglicht. Man achte auch auf die Radfahrer.
Bild

Der Donauradweg führt zum Teil über Radwege und zum Teil über Nebenstraßen. Habe die Straßenversion der Radfahrer verwendet.
Diese fahren normal auf der Straße. Beim Radweg habe ich in 2,50 m Abstand links und rechts eine unsichtbare Straße angefügt.
Die Radfahrer fahren jeweils auf der linken unsichtbaren Straße und damit mit genügend Abstand auf dem Radweg.
Auf diesem Bild sehen wir links im Hintergrund Rossatz.
Bild

Auf diesem Bild in der Flussschleife bei Weißenkirchen sehen wir Radfahrer auf Straße und Radweg. Dazwischen muss es natürlich
eine Weiche geben, um die Pflasterstraße im Vordergrund auf die beiden unsichtbaren Straßen neben dem Radweg aufzuteilen.
Bild

Viele Grüße
Oskar
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#52 Beitrag von Meterfan »

Liebe EEP-Freunde,

heute zeige ich euch ein Luftfoto von Dürnstein. Wer es mit der Wirklichkeit vergleicht, wird sehen, dass
ich mich auf wenige markante Gebäude beschränkt habe.
Bild

Auf der Donau gibt es mittlerweile einen regen Schiffsverkehr, hier bei Wösendorf
Bild

und hier bei St. Micheal.
Bild

Auch hier im Freibad von Spitz habe ich einen Wasserweg für die Schwimmer verlegt.
Bild

Viele Grüße
Oskar
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#53 Beitrag von Meterfan »

Liebe EEP-Freunde,

heute zeige ich euch einen kleinen Teil der unsichtbaren Anlageteile, die ich in den letzten Wochen gebaut habe.

Am einfachsten davon waren die Blockschaltungen, die den Zugverkehr auf der eingleisigen Strecke zwischen jeweils zwei der drei Bahnhöfen auf der Anlage regeln.
Die Anzeige der Weichen ist hier ungewöhnlich: Pfeil nach links ist Fahrt, Pfeil nach oben Abzweig.
Das Schaltauto springt von den losen Enden der oberen Enden immer direkt wieder herunter auf die untere waagerechte Strecke. Der vom Zug gesteuerte Wunsch, die Blockstrecke zu benutzen, legt die entsprechende untere Weiche um. Das Schaltauto fährt in den entsprechenden Ast und stellt über den roten Signalkontakt ganz oben das Ausfahrsignal auf Fahrt. Gleichzeitig werden über die dort auch befindlichen Weichenkontakte Weichen zu den kleinen Stummelenden umgelegt, um einen Gegenzug oder Nachfolgezug zu blockieren. Diese Weichen werden durch den aus der Blockstrecke ausfahrenden Zug wieder auf Fahrt zurück gestellt.
Bild

Hier sehen wir unten einen der Schattenbahnhöfe und oben die Schaltung, die den Verkehr zwischen diesem Schattenbahnhof und dem ersten in der Anlage sichtbaren Bahnhof regelt.
Die lineare Schaltuhr (das eine freie Gleis unter der Schaltung) schaltet nicht das Ausfahrsignal des Schattenbahnhofs direkt, weil ja die Strecke bis zum nächsten Bahnhof noch besetzt sein könnte, sondern nur die Weiche in der oberen Schaltung, die das Schaltautor auf das rechte entsprechende Astende leitet. Die „Gleisbesetztmeldung“ d. h. das Umlegen der Weiche ganz unten an dem langen Ast, wird durch den ausfahrenden Zug geschaltet, da nicht immer der entsprechende Zug im Schattenbahnhof steht. Dazu muss aber das Schaltauto so langsam fahren, dass diese Besetztmeldung vor dessen nächsten Runde erfolgt.
Bild


Bild
Für diese Kreuzung zwischen Straße und Radweg habe ich Bennys Zählersignale verwendet. Während ich sonst Einmündungen als Blockstrecke baue, innerhalb derer jeweils nur ein
Fahrzeug sein kann, sollten hier die Autos ungehindert durchfahren. Dabei kann es vorkommen, dass mehrere Autos im Bereich sind, der die Radfahrer anhalten soll. Mit den Zählersignal (auf dem gelben Gleis) und den roten Kontakten auf der Straße wird einfach die Zahl der Autos in diesem Bereich gezählt. Nur wenn diese Zahl null ist, dürfen die Radfahrer fahren.
Dann wir durch eines der Schaltautos das Signal auf dem Radweg auf Fahrt gestellt (über die Kontaktfunktion „wenn Zählersignal 00“).
Der Radweg sind die drei parallelen Straßen. In der Mitte liegt der sichtbare Radweg und rechts und links die unsichtbaren Straßen, die in Fahrtrichtung links befahren werden. Ich habe vor dem eigentlichen Haltesignal an der Straße 5 Miniblockstrecken eingerichtet, die verhindern, dass Radfahrer, wenn sie in Gruppen ankommen, aufeinander auffahren.
Die gleiche Schaltung mit Zählersignalen habe ich auch für die drei Fähren verwendet.
Bild

Hier gibt es nicht nur eine Abzweigung, sondern die Pflasterstraße muss auch noch mit den unsichtbaren Straßen neben dem Radweg verbunden werden. Wenn der Zug kommt, sollen Radfahrer und Autos auf der Pflasterstraße warten. Außerdem darf die Weiche in der Pflasterstraße nicht im Gegenverkehr befahren werden.
Bild

Zur Vereinfachung der Lösung des Problems habe ich die Pflasterstraße für Autos nur in Richtung auf die Hauptstraße frei gegeben. Dann kommt man mit dieser einfachen nur 5 Fahrstraßen (Autos von links, Autos von rechts, Autos aus der Pflasterstraße und Radfahrer aus der Pflasterstraße bzw. vom Radweg) enthaltenden Fahrstraßensteuerung aus. Die drei Weichen unten rechts werden vom Zug gesteuert.
Bild


Beim Testen stellten sich noch folgende Probleme heraus:

1. Die Schiffe fahren auch bei gleicher eingestellter Geschwindigkeit ein wenig ungleichmäßig schnell. Ein Auffahren konnte ich dadurch verhindern, dass bei der Abfahrt an beiden Anlagenenden ein genügend großer Abstand eingestellt ist.
2. Auch die Radfahrer haben geringe Geschwindigkeitsunterschiede. Bei gleicher eingestellter Geschwindigkeit fahren ausgerechnet die Rennfahrer etwas langsamer. Eine Trennung erreichte ich jeweils an den Einmündungen, indem dort das Vorsignal des ersten Blockstreckensignal besonders dicht vor dem Signal steht und der Kontakt, der es auf Halt stellt besonders dicht hinter dem Signal.
3. Fred Fuchs gibt in seiner Anleitung an, dass auf seine Rollfähre 2 PKW passen. Ich musste leider feststellen, dass die meisten PKW einen unsichtbaren Überhang besitzen und dann nur ein PKW auf die Fähre passt. Daher habe ich die Schaltung so eingerichtet, dass die Fähre immer nur einen PKW transportiert.

Ich werde jetzt die Anlage weiter im Probebetrieb laufen lassen und noch kleinere Fehler, die auffallen, beseitigen. Ab morgen gibt es viele Bilder, die ich dabei schieße.

Viele Grüße
Oskar
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#54 Beitrag von P. I. Ranha »

Schöne Bilder, beeindruckende Schaltung, aber wo ist der mit den Videoaufnahmen betraute Velosolexfahrer abgeblieben? Hat sein Fahrrad mit Hilfsmotor schlapp gemacht, weil die Videoausrüstung zu schwer ist oder welchen Grund gibt es? Ich mach' mir schon lange Sorgen um seinen Verbleib! Hoffentlich ist ihm nichts zugestossen! :-o
Es grüsst der Fisch. (EEP6 - Stehenbleiber, Feingucker und Hg. des "Guide Fischelin für Schmalspuranlagen")

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Re: Wachau-Fantasieanlage

#55 Beitrag von diesel360 »

Hallo Oskar,

deine Bilder kann ich nicht so lange angucken, so wie sie meisten mir gefallen.

Gruß Roland

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Benny
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#56 Beitrag von Benny »

Hallo Oskar,
Meterfan hat geschrieben: 24.11.2020, 14:19Die „Gleisbesetztmeldung“ d. h. das Umlegen der Weiche ganz unten an dem langen Ast, wird durch den ausfahrenden Zug geschaltet, da nicht immer der entsprechende Zug im Schattenbahnhof steht. Dazu muss aber das Schaltauto so langsam fahren, dass diese Besetztmeldung vor dessen nächsten Runde erfolgt.
Das klingt irgendwie etwas "wackelig".

Es wäre bestimmt sicherer, wenn die Gleisbesetztmeldung schon beim Stellen des Ausfahrtsignals erfolgt. Das Problem der "nicht vorhandenen Züge" muss dann eine Stufe vorher gelöst werden, z.B. indem nur dann eine Fahrstraße angefordert wird, wenn dort auch ein Zug steht. Als Merker kannst du das Ausfahrsignal des Gleises nehmen, sofern dieses erst wieder vom einfahrenden Zug auf Halt gestellt wird. Dann kannst du in den Anforderungskontaktpunkt die Bedingung eintragen, dass dieses Signal auf Halt steht. Solange sich kein Zug im Gleis befindet, steht das Signal in diesem Gleis noch auf Fahrt, also wird auch keine Ausfahrt aus diesem Gleis beantragt.
Ich hoffe, die Beschreibung ist halbwegs verständlich. Wenn nicht, frag gerne nochmal nach.

Viele Grüße
Benny
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sven1967
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#57 Beitrag von sven1967 »

Moin in die Runde,

Also beim Thema Schaltungen wird mir immer schwindelig. Ich kann man gerade ne Schaltung für nen zweigleisigen Bahnübergang, das war es auch schon.
Meine Achtung vor denen die solche aufwändigen Schaltungen bauen können und dabei den Überblick behalten.

Liebe Grüße
Sven
Ein Leben ohne EEP wäre denkbar, aber unnötig....
Faible für die Eisenbahn der DDR und Nebenbahnen.
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#58 Beitrag von von_Wastl »

I :love Wachau !

Seit vielen Jahren bevorzugtes Urlaubsziel. Freue mich schon, diese schöne Anlage irgendwann "bespielen" zu können.

Viele Grüße aus Obfr
Rainer
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#59 Beitrag von Meterfan »

Hallo P.I. Ranha,
der Velosolex-Fahrer lebt noch. Im dritten Bild meines letzten Beitrags überquert er gerade die Straße.
Heute wäre er fast von einem die Nebenstraße, auf der er fuhr, kreuzenden Traktor überfahren worden.
(hatte zwar auch dort alles mit Zählersignal etc. aufgebaut, aber im Signalkontakt die "Wenn Funktion" vergessen)

Hallo Benny,
dein Tipp ist sehr gut. Die Anlage funktioniert zwar auch so wie ich sie gebaut habe, in Wirklichkeit könnte aber
ein zu spät abfahrende Lokführer für eine Katastrophe sorgen. Da ich die Anlage weitergebe und jemand auch
einen sehr langsam anfahrenden Zug eintauschen könnte, habe ich nach deiner Anleitung die beiden Besetztkontakte
vom Ausfahrgleis auf den entsprechenden Ast im Schaltkreis verlegt und die Schaltuhrkontakte mit der Bedingung versehen,
dass sie nur schalten, wenn das entsprechende Ausfahrsignal auf Halt steht. Ein längerer Testlauf zeigte, dass es funktioniert.

Hallo Sven,
mit den Schaltkreisen, ist es so wie bei anderen komplexen Dingen: Wenn man erst einmal verstanden hat, wie es geht, ist
es eigentlich ganz einfach. Man muss allerdings konzentriert arbeiten. Wenn man Fehler nachträglich suchen muss, kann das
viel Zeit erfordern. Früher hatte ich immer die Meinung, dass es mit einer Programmiersprache, wie es sie jetzt mit Lua für
die höheren Versionen gibt einfacher wäre. Mittlerweile finde ich aber, dass mindestens die Fehlersuche mit dem graphischen Interface,
das wir durch die Schaltkreise haben, einfacher ist, weil man unmittelbar sehen kann, was passiert.
Das schöne an EEP ist, dass man die Anlage nach der Realität bauen kann, und immer nachträglich eine Lösung für eine Schaltung findet.
Wenn es gewünscht wird, könnte ich auch einmal die hier in dieser Anlage oder die z.B. in der Jena-Anlage eingebauten Schaltungen ausführlicher
erklären oder einen kleinen Kurs in Schaltungsgrundlagen geben.

Noch eine wichtige Anmerkung: Ich versuche bei jeder Schaltung, die Berührung nacheinander fahrender Straßenfahrzeuge zu verhindern.
Gestern hatte ich einen überraschenden Totalabsturz von EEP (war plötzlich einfach weg). Beim erneuten Laufenlassen vom letzten Speicherpunkt,
der zu Glück nicht sehr lange zurück lag, fand ich dann zwei Traktoren, die sich durch eine Fehlschaltung getroffen hatten und von denen
der zweite versuchte den ersten durch Anstoßen dazu zu bringen, schneller zu fahren. Habe den Fehler beseitigt, nun läuft alles wieder.

Hallo liebe EEP-Freunde,
nachdem ich nun die Anlage in Betrieb habe, stelle ich fest, dass ich sehr real gebaut habe. Es gibt viele Radfahrer und Autos und nur ab und zu
kommt ein Zug. Wenn man mit der Kamera an der Bahnstrecke steht, muss man lange warten. Mehr geht aber bei einer eingleisigen Strecke mit
annähernd realen Bahnhofsabständen nicht.
Mein verwirklichter Traum war aber auch, die Anlage durchgehend als Radfahrer befahren zu können. Ab heute gibt es Live geschossene Bilder
und wir fangen mit dem beliebten Velosolexfahrer an.
Wir befinden uns zwischen Wösendorf und St. Martin. Dort fahren die Radfahrer auf einer kleinen Nebenstraße, die auch von wenigen Autos befahren
wird. Zunächst der Blick donauabwärts.
Bild

Hier sehen wir schon den Wehrturm der Kirche von St. Martin.
Bild

Ein kleines Stück weiter
Bild

Hier an der Kirche von St. Martin beginnt der schmale Radweg
Bild

noch ein kleines Stück weiter
Bild

Viele Grüße
Oskar
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Re: Wachau-Fantasieanlage

#60 Beitrag von P. I. Ranha »

Du wirst mit jeder Anlagenvorstellung besser! Die Bilder sind eine Augenweide! :daho Die Wasseroberfläche ist Dir sehr gut gelungen, so wie die ganze Anlage. Die Bilder der Schaltkreise haben ihren ganz eigenen Reiz. Abstraktion pur! :-D
Es grüsst der Fisch. (EEP6 - Stehenbleiber, Feingucker und Hg. des "Guide Fischelin für Schmalspuranlagen")

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