Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

Anlagen die frei gestaltet sind
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Meterfan
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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#21 Beitrag von Meterfan »

Liebe EEP-Freunde,

beim Bau der sardischen Schmalspurbahnen wurde die Firma, die die Strecken plante und baute, nach Streckenkilometern bezahlt.
Daher vermied man soweit möglich jegliche kostenträchtigen Bauten, wie Dämme, Einschnitte, Brücken und Tunnel und baute nur mit sanften Steigungen indem man z.B. Seitentäler mit großen Schleifen ausfuhr. Durch die vielen Kurven und die unnötige Streckenlänge war die Bahn leider sehr langsam. Später hat man an einigen Stellen versucht, durch Begradigung eine höhere mögliche Geschwindigkeit und eine kürzere Strecke zu erreichen. Im folgenden Beispiel, das wir bei Verfolgung der Strecke Monserrato-Settimo nun erreichen, hat man die Strecke gleich 3 mal gebaut. Man kann sich dies heute noch sehr gut auf Google Earth ansehen. Hier zeige ich euch das Luftbild von meiner Anlage.
Von unten kommen gibt es direkt hinter dem Bahnübergang noch als Schotterspur zu sehen die nach links abbiegende 1. Strecke, die zunächst etwas abwärts führte und dann über eine kleine Brücke unter der nur im Winter Wasser fließt (davon sind nur noch die Rampen zu sehen, die Brücke gibt es nicht mehr). Die Strecke biegt danach nach rechts ab.
Die 2. Strecke hat man nach dem Bahnübergang gleich nach rechts gebaut. Dazu brauchte man einen kurzen Damm und eine größere Brücke. Danach führt die 2. Strecke wie die erste im Bogen rechts am Hang entlang sanft ansteigend nach Settimo. Wahrscheinlich wegen des Problems Schrott aus Sardinien zu entsorgen, liegen dort noch die Schienen.
Bei der 3. Strecke die heute befahren wird, hat man keine Kosten gescheut und sie einfach geradlinig auf einem Damm ansteigend ausgeführt, wozu man aber drei Brücken bauen musste.
Bild

Hier sehen wir den Bahnübergang und im Vordergrund ein kurzes Stück des Schotterdamms der 1. Strecke, die dann im Einschnitt verschwindet.
Die Bahnübergänge wurden früher durch weiße Steine mit schräg gestellten schwarzen Streifen markiert. Da wir solche Steine nicht haben,
habe ich die hier gezeigten verwendet. An diesem Bahnübergang gibt es mittlerweile automatische Schranken. Früher wurden wichtige Bahnübergänge mit handbedienten Schwenkschranken, Toren (diese zeige ich euch später bei anderen Übergängen) oder auch Ketten abgesperrt.
Bild

Hier sehen wir alle drei Brücken.
Bild

Hier der Abzweig der zweiten Strecke. Auch die beim Neubau herausgeschnittenen Schienen hat man einfach liegen gelassen.
Bild

Ein Stückchen weiter Blick von der alten auf die neue Strecke.
Bild

Viele Grüße
Oskar
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Meterfan
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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#22 Beitrag von Meterfan »

Liebe EEP-Freunde,

schwenken wir bei dem letzten Bild vom letzten Beitrag ein wenig nach rechts, kommt der Bahnhof von Settimo hinter einem kleinen Hügel gelegen ins Bild. Die Bahn macht hier auch in Wirklichkeit eine Kurve und beim Baum links oben am Rand befindet sich ein Bahnübergang der weiterführenden Strecke.
Bild

Hier kommen wir Settimo und seinen Villen schon etwas näher. Den Weg unter der Unterführung unter der Bahn habe ich übrigens getestet. Zwar ist die Unterführung niedrig aber ein Traktor passt durch.
Bild

Den Bahnübergang vor Settimo möchte ich euch aus einem bestimmten Grund erst später zeigen.
Daher sehen wir nun direkt die Endstation der Metro am Bahnhof Settimo. Das Bahnhofsgebäude ist in Wirklichkeit etwas schlichter und hat keine Rundbogen. Bei einem anderen Bahnhofsgebäude, das offenbar nie neu verputzt wurde, entdeckte ich allerdings, dass es früher Verzierungen in Sgrafitto-Technik ( in den Putz gekratzt) gab, die Rundbogen vortäuschen sollten.
Mittlerweile gibt es rechts von der Bahn einen neuen Bahnsteig mit Dach nach der Metronorm, den ich hier nicht nachgebaut habe. Wahrscheinlich stimmte die Höhe des alten Bahnsteigs links nicht ganz mit der Bodenhöhe des Fahrzeugs überein. Lustig ist auch, dass man den neuen Bahnsteig in Standardlänge gebaut hat und das Metrogleis bereits vor seinem Ende abbiegt. Die S-Kurve der Bahn war wohl aus Platzgründen notwendig.
Vorne und hinten sehen wir Schutzweichen, mit denen unberechtigt fahrende Züge der Schmalspurbahn, nicht aber die Metro, ins Abseits geschickt werden können.
Bild

Hier sehen wir den Bahnhof Settimo von der anderen Seite. Den Anbau habe ich dem Original nachempfunden. Auch den Container gibt es wirklich, seine Funktion ist mir aber unbekannt. Der Name des Ortes Settimo stammt einfach von der siebten Maile, die er von Cagliari entfernt liegt. Der Bahnhof liegt leider am äußersten Rand von Settimo, und die große Zahl seiner Gebäude liegt nicht mehr auf meiner Anlage. Ein noch größerer Ort Sinnai liegt noch ein wenig weiter entfernt. Beide Orte werden durch zwei Buslinien erschlossen, die hier vom Bahnhof im Stundentakt abfahren.
Leider fahren allerdings die Bahnen nicht im Stundentakt und haben manchmal Taktlücken von über einer halben Stunde, sodass die Anschlüsse nicht immer gut sind. Nur sonntags fährt die Metro alle 20 Minuten. Dann fahren aber keine Busse. Auf meiner Anlage kommt der Bus immer, wenn ein Zug ankommt.
Beachtenswert ist auch die hohe Betondielenmauer, mit der das Grundstück hinter dem Bahnhof abgegrenzt ist.
Ein Stück davon sehen wir auch im letzten Bild.
Bild

Hier sehen wir einen Teil der Busschleife und des großen Parkplatzes, den man angelegt hat. Auch der Parkplatz scheint aber wegen des schlechten Fahrplantaktes nicht sehr häufig benutzt zu werden. Der Triebwagen nach San Gottardo wartet hier bis die Strecke von der von dort kommenden Metro frei gegeben wird. Eine solche Situation gibt es in Wirklichkeit nach dem bestehenden Fahrplan nicht. Wenn der Triebwagen kommt, bleibt die Metro in San Gottardo stehen, bis er wieder weg ist.
Bild

Viele Grüße
Oskar
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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#23 Beitrag von Meterfan »

Liebe EEP-Freunde,

heute zeige ich euch den Bahnübergang bei Settimo.
Bei einem vorherigen Bahnübergang hatte ich euch schon berichtet, dass Bahnübergänge auf Sardinien durch Steine mit einer schrägen Zebramarkierung abgegrenzt werden.
Bei diesem Bahnübergang hier ist das Google Street View Auto 2009 auf der Straße, die im folgenden Bild vorne liegt, vorbei gefahren. Zu diesem Zeitpunkt war die Markierung an den Steinen kaum noch sichtbar, weil größtenteils abgeblättert. Vor dem kleinen Häuschen, das wir auch im folgenden Bild sehen, saß aber ein Wächter, der wohl wenn ein Zug kam, die Straße mit einer Kette mit anhängender Blechtafel sperrte. Die Blechtafel sieht man auf der Google Street View Aufnahme, nicht aber die Kette.
Die obere Straße durch die Siedlung ist das Google Street View Auto im Jahr 2014 gefahren. Zu dieser Zeit gab es schon die Metro, man sieht die Oberleitung und die Steine sind neu angestrichen. Es ist aber kein Wächter mehr da.

Auf meiner Anlage hatte ich in den letzten Tagen einen fleißigen Anstreicher (in Gestalt von bfsailing EK1, herzlichen Dank!), der meine Warnsteine nun auch richtig angestrichen hat. Das Ergebnis sehen wir hier:
Bild

Von der anderen Seite sieht der Übergang nun so aus. Es gibt eigentlich nur einen quadratischen Warnstein, man kann aber mehrere zu einer kleinen Mauer zusammen setzen.
Bild

Hier ist der Triebwagen gerade in Settimo abgefahren Richtung San Gottardo.
Bild

Da er dort nur kurz hält kommt er nun wieder zurück. Der Berg im Hintergrund heißt Cuccuru Nuraxi, Auf seiner Spitze befindet sich das erst 1960 ausgegrabene Brunnenheiligtum aus der Zeit der Nuragen ca. 1000 vor Christus mit einem
30 Meter tiefem Brunnen, den man besichtigen kann. Das Heiligtum bestand aus großen Steinblöcken, die nun verstreut auf dem Berg liegen.
Bild

Hier sehen wir die Metro mit dem Bahnhof Settimo. Damit ich auf meiner Anlage ein wenig Autoverkehr habe, habe ich die Hauptstraße Caligari-Settimo, die außerhalb meiner Anlage liegen würde, gesperrt und der gesamte Verkehr muss hier vorne die kleine Nebenstraße benutzen. Da der Bahnübergang ungesichert ist, habe ich dort eine Geschwindigkeitsbeschränkung für die Züge auf 10 km/h eingeführt. Im Vordergrund sieht man auch die alte nicht mehr benutzte Strecke
Bild

Viele Grüße
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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#24 Beitrag von Meterfan »

Liebe EEP-Freunde,

wir gehen nun nochmal zurück in Richtung Monserrato bis zum Bahnübergang bei der Schnellstraße. Bei diesem hatte ich, weil es nicht auffällt und weil ich die richtigen Steine nicht hatte, zunächst keine aufgebaut. Nun habe ich aber die reale Situation möglichst genau nachgebaut.
Hier kommt der Zug von Monserrato.
Bild

Hier kommt ein Zug von der anderen Seite.
Bild

Gehen wir nach rechts können wir im Hintergrund die Universitätsklinik und links den Pfeiler der Ponte Emanuela Loi sehen.
Bild

Auch den Bahnübergang zwischen dem Schrottplatz und der Stelle, an der die alte Strecke abbiegt, habe ich neu und nun original nachgebaut. Hier kommt der Zug von Settimo, dessen Bahnhof wir hinten links sehen.
Bild

An dieser Stelle gibt es auch eine große Obstbaumplantage.
Bild

Die Hügel entsprechen nicht ganz den Original, aber durch die Kurve, die ich wegen der begrenzten Anlagefläche einführen musste, würde man ohne die Hügel hier die im Original nicht sichtbaren Häuser von Monserrato sehen.
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Viele Grüße
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wuvkoch
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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#25 Beitrag von wuvkoch »

Hallo Meterfan
auch wenn der Anlagenverlauf nicht genau dem Original entspricht
ist doch die Atmosphäre sehr schön getroffen.
Wenn ich das Projekt Canfrank als Anhalt nehme; läßt sich eben mit den Mitteln von
EEP nicht Alles im Original darstellen.
Und ich finde es muß auch einen Teil künstlerischer Freiheit geben.
Das ist denke ich jedem Modellbauer zu gestatten!
Also lass und weiter in Sardinien verweilen
sacht der Wuvkoch
EEP _ Stammtisch Duisburg/NRW
Das aktuelle Projekt
viewtopic.php?f=4&t=3659

Hinweis:
Dieser Beitrag kann Tippfehler enthalten. Allerdings sind diese im Allgemeinen unbedenklich und dienen letztlich lediglich der Kurzweil entsprechender Sucher. Wer also solche findet,kann sie gern für sich behalten

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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#26 Beitrag von Meterfan »

Hallo Olaf,

ja künstlerische Freiheit muss sein, und mit dem Zusammenfügen von drei verschiedenen Landschaftsteilen habe ich dies auch noch weiter getrieben.
Mehr dazu kommt noch.

Liebe EEP-Freunde,

hinter Settimo führt die Strecke über einen kurzen Damm und eine kleine Brücke. Hier ist zwar kein Bachlauf erkennbar, aber auf Sardinien gibt es in jedem Winter einige sehr heftige Regengüsse. Man muss für diese Wassermassen Platz lassen.
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Dieselbe Brücke von der anderen Seite.
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Danach folgt ein Bahnübergang, den ich, da ich von der Straße aus alles über Google Street View ansehen konnte, originalgetreu nachbauen konnte.
Rechts ist das Bahnwärterhaus. Der Bahnwärter ist für den Zustand der Strecke, nicht aber für den Bahnübergang zuständig.
Der Schrankenwärter hat links ein kleines Haus. Eine Besonderheit ist, dass es hier eine Drehschranke gibt, die der Schrankenwärter von Hand auf die Straße dreht, wenn ein Zug kommt. (Das Modell hat bfsailing EK1 gerade für mich gebaut, Vielen Dank!).
Bild

Das Google Street View Auto ist auch hier zweimal vorbei gekommen. Einmal auf der großen Straße und einmal später auf der kleinen Straße rechts.
Beim ersten mal sieht man den Schrankenwärter in seinem Auto sitzen. Dort ist es offensichtlich bequemer als in dem kargen Schrankenwärterhaus.
Beim zweiten mal steht er draußen, da offenbar bald ein Zug kommt. Leider kann man bei diesem zweiten mal auch sehen, dass man inzwischen den schönen Baum vor dem Schrankenwärterhaus auf 2 m Höhe abgeschnitten hat. Wahrscheinlich wollte man vermeiden, dass er bei einem Sturm auf das Gleis fällt. Da es auf meiner Anlage keinen Sturm gibt, bleibt er bei mir stehen. Hinten sieht man noch die Häuser von Settimo.
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Viele Grüße
Oskar
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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#27 Beitrag von Meterfan »

Liebe EEP-Freunde,

nun habe ich einige Zeit darauf verbracht, zu probieren, ob es nicht möglich ist, die Drehschranken von einem Schrankenwärter drehen zu lassen.
Es gab da einige Problem: Der Wasserweg hat einen zu großen Krümmungsradius, um der Drehbewegung des Schrankenbaums zu folgen. Mit einem unsichtbaren Gleis ging es dann aber besser. Man braucht eine Spitzkehre für den Schrankenwärter realisiert durch eine Weiche. Virtuell ist er viel länger als sichtbar. Dadurch müsste er zu weit gehen, um die Weiche frei zu machen. Man kann sie aber auch unter ihm stellen, dann geht er auf dem anderen Ast weiter und entgleist nicht. Da die Radien des Gleises immer noch viel zu groß waren, musste ich Knicke einführen.
Zum Ergebnis zeige ich euch heute nur Bilder. Ein Video zusammen mit anderen Szenen wird folgen.

Hier dreht der Schrankenwärter gerade noch den zweiten Flügel, während der Zug schon kommt. Zur Warnung des Straßenverkehrs hat er auch eine Flagge dabei (in Sardinien ist es in Wirklichkeit eine rote Kelle).
Bild

Hier fährt der Zug durch und der Schrankenwärter steht hinten links am Straßenrand.
Bild

Hier fährt der Zug in der anderen Richtung. Den Schrankenwärter kann man leider nicht sehen, weil er hinter dem Busch steht.
Bild

Nach Durchfahrt des Zugs öffnet der Wärter den ersten Flügel.
Bild

Ein Bild aus größerer Entfernung um das Grundstück des Bahnwärters (nicht des Schrankenwärters) besser zu zeigen. Die Warnbaken stehen an diesem Bahnübergang nur auf der rechten Seite der Straße. Es gibt kein Andreaskreuz an der Schranke.
Bild

Nun kommen wir an das Ende des ersten Teils der Anlage. Die Kurve und die Straßenbrücke sind Fantasie und dienen nur dazu den Übergang auf den zweiten Teil der Anlage am Lago di Liscia zu bilden. Dieser See liegt im Norden von Sardinien an der Bahnstrecke von Sassari nach Palau.
Die kleine Brücke über den vertrockneten Rio Badu Pinosi im Vordergrund gehört schon zum zweiten Teil der Anlage. Meine Züge (der Triebwagen und ein Museumszug, den wir ab dem nächsten Beitrag sehen) fahren immer über die ganze Anlage.
Bild

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Oskar
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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#28 Beitrag von Meterfan »

Liebe EEP-Freunde,

heute befassen wir uns mit einem kleinen Haltepunkt in der Nähe des Lago di Liscia, wobei wir diesen See aber noch nicht sehen.
Wozu der Haltepunkt eingerichtet wurde, ist mir unklar, denn er liegt in großer Einsamkeit und kann nur über einen kleinen Feldweg erreicht werden.
Auch sein Name ist misteriös. In Open Street map heißt er Riu Piatu. Auf der Seite www.lestradeferrate.it von Luigi Prato und in wikepedia.it wird er Rio Piatto genannt. Dort wird gesagt, der Name komme vom nahe vorbei fließenden Fluss rio di Priatu, der auf Open Street Map wiederum Rio Badu Pinosi heißt. Das Haltestellengebäude ist eigentlich verputzt und zeigt noch Reste von schönen Verzierungen um die Fenster. Bis auf den Putz entspricht das EEP-Modell der Größe und Fensterteilung des Originals. Typisch sind die beiden Leuchtröhren an der Bahnsteigseite. Da auf dieser Südstrecke nur noch ein Museumsbetrieb stattfindet, zeige ich als Zug ab heute nur noch einen dafür typischen Zug. Das Lokmodell aus Österreich und die MEG-Wagen sehen den originalen sehr ähnlich, nur gab es die Lok nie in rot, sondern in grün oder blau mit Zierstreifen.

Bis an diese Stelle fuhr das Open street view Auto. Das war (natürlich ohne den Zug) des erste Bild, das ich von dieser Haltestelle sah.
Bild

Glücklicherweise fand ich in den oben genannten Quellen weitere Bilder. Deshalb konnte ich auch den Blick von dieser Seite genau nachbauen.
Der kleine Feldweg ist zur Bahn hin durch 4 Steinsäulen abgegrenzt, die als Torsäulen beschrieben werden. Es sind aber keine Tore mehr sichtbar.
Auch gab es hier wohl keine schwarz-weiße Markierung an diesen Steinen. Im Bahnhofsgebäude, das heute nicht mehr benutzt wird und daher verschlossen ist, soll es einen Warteraum gegeben haben.
Bild

Hier sehen wir im Hintergrund den bereits genannten Fluss in einer kleinen Schlucht. Dort ist auf Google Earth auch bei Trockenheit Wasser sichtbar.
Bild

Auch die auf dem Bahnsteig gelagerten Schwellen habe ich auf einem Originalbild gesehen.
Bild

Hier sehen wir noch einmal die Brücke, die ich euch im letzten Beitrag schon zeigte, im Vordergrund.
Bild

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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#29 Beitrag von Atrus »

Die unterschiedlichen Benennungen können mit dem Dialekt zusammenhängen, der auf Sardinien gesprochen wird. Google street view orientiert sich natürlich an der Landessprache.
LG
Atrus

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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#30 Beitrag von Meterfan »

Hallo Atrus,

Riu Piatu ist, wie man an den Endungen auf u sehen kann, zweifellos der Name in Sardischer Sprache. Sardisch ist kein italienischer Dialekt hat aber selbst mehrere Dialekte. Wahrscheinlich ist die Haltestelle für Open Street Map zu unbedeutend. Bei anderen Bahnstationen sind die sardischen und die italienischen Namen angegeben. Das Rätsel, warum der vorbei fließende Fluss auf Open Street Map ganz anders heißt, konnte ich aber noch nicht lösen.

Liebe EEP-Freunde,
hier sehen wir noch einmal den Fluss in der kleinen Schlucht und die Haltestelle im Hintergrund.
Bild

Danach folgt eine Kurve. Im Hintergrund sehen wir eigentlich Teile des ersten Teils der Anlage um Settimo, die aber auch hier gut passen.
Bild

Der Zug fährt nun durch einen Durchbruch durch eine kleine Felsnase und vorne können wir schon das Wasser des
Lago di Liscia sehen. Auch dieser See hat verschiedene Namen. In der italienischen Wikipedia heißt er Lago Liscia oder Lago del Liscia nach dem Fluss, durch den er hauptsächlich gespeist wird. Er ist einer der 32 Stauseen zur Trinkwasserversorgung Sardiniens und wird seit 1962 durch eine 69 m hohe Mauer aufgestaut. Sardinien hat nämlich das Problem langer trockener Sommer und einiger weniger sehr heftiger Niederschläge im Winter. Der See ist durch einen Kanal, der als Tunnel durch einige Bergrücken verläuft aber auch teilweise offen verlegt ist, mit der Hafenstadt Olbia verbunden.
Bild

Seit der Einführung der Touristenzüge Trenino verde gibt es einen Rastplatz am See, an dem diese Züge halten.
Bild

Nach diesem Rastplatz machte die Strecke früher einen großen Bogen und führte über zwei Brücken. Kurz bevor der See aufgestaut wurde hat man die Strecke auf eine neue Betonbrücke verlegt, die die Strecke abkürzt. Unklar ist mir, ob die Streckenverkürzung das Ziel war oder ob man um die Standfestigkeit der alten Brücken fürchtete, die nunmehr nasse Füße bekommen haben. Hier vorne sehen wir eine der beiden alten Brücken.
Bild

Ein ähnliches Bild wie dieses, dient der Werbung für den Trenino verde. Im Vordergrund sehen wir das Geländer der zweiten alten Brücke
Bild

Hier noch einmal die Brücke von oben mit dem Pausenplatz im Hintergrund. Auch diesen Sommer gibt es wieder einige Fahrten von Palau bis hier. Angeboten werden diese Fahrten im Paket mit einem Mittagessen auf der anderen Seite des Sees, die durch eine Bootsfahrt von hier aus erreicht wird.
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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#31 Beitrag von Meterfan »

Liebe EEP-Freunde,

nach der Brücke folgt eine starke Steigung.
Bild

Dann geht es vorbei am einsam gelegenen Hotel ValKarana. Das Gebäude sieht in Wirklichkeit ein wenig anders aus.
Bild

Hier sind wir schon an der Einfahrt zum Bahnhof Sant'Antonio. Hier muss ich gestehen, dass es in Wirklichkeit keine Weichenlaternen gibt. Es gibt eine Weiche zum Gütergleis, an deren Handhebel man die Stellung erkennen könnte. Die beiden Weichen des Ausweichgleises werden aus einem Blechkasten, der vor dem Bahnhofsgebäude steht (und den es bei mir nicht gibt), über Drahtzüge gestellt und haben keine Anzeige ihrer Lage. Da ich gerne die Lage der Weiche sehe, habe ich die Laternen nicht auf unsichtbar gestellt.
Bild

Hier sehen wir das Bahnhofsgebäude. Da Bahnhofsgebäude vielerorts gleich aussehen, passte hier das Gebäude Station_Wolfsberkogel_HB1 hervorragend.
Nur die Leuchtröhren habe ich hinzu gefügt und das Schild mit dem Namen abgedeckt.
Neben dem Bahnhof gibt es einen Brunnen. An diesem Brunnen gab es einen Schlauch, mit dem das Kühlwasser der Triebwagen aufgefüllt wurde. Unklar blieb mir dabei, ob das Kühlwasser so schnell verbraucht wurde, dass unterwegs ein Nachfüllen notwendig war, oder ob es hier besonders kalkarmes Wasser gab, sodass nur hier nachgefüllt wurde.
Für das Toilettenhäuschen habe ich das in seiner Größe passende Hafen_WC_klein verwendet. Leider hat es ein Flachdach. Um das typische und das Bild der Station maßgeblich prägende rote Ziegeldach zu erhalten, habe ich dreimal das auf 0,34 skalierte NO50Haus_12_JE2 hinein gestellt.
Bild

Die Station hat zwei Gebäude. Das vordere ist das Bahnwärterhaus. Hier habe ich das Bahnwärterhaus_Semmering_HB1 verwendet, das in seiner Form auch dem hier stehenden gleicht. Das hier stehende ist allerdings verputzt, besteht aber in seinem inneren auch aus Bruchsteinen, wie man aus Bildern von seinem Bau sehen kann.
Ob der als Rampe direkt links am Bahnübergang höher gelegte Weg eine Funktion hatte oder ob man nur die darunter liegende Felsnase nicht entfernen wollte, weiß ich nicht. Die eigentliche Güterrampe und der Güterschuppen befinden sich jedenfalls hinter dem Zug. Diese werden wir später sehen.
Bild

Der Ort Sant'Antonio die Gallura ist einige Kilometer entfernt, was schlecht für die Fahrgäste ist, aber gut für mich, weil ich ihn nicht nachbauen muss.

Viele Grüße
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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#32 Beitrag von Meterfan »

Liebe EEP-Freunde,

um ein wenig Betrieb auf der Schmalspurstrecke zu haben fährt auf meiner Anlage neben dem Touristenzug auch ein planmäßiger Triebwagen.
Es gibt Bilder, die zeigen, dass es hier in Sant'Antonio tatsächlich Zugkreuzungen gab, möglicherweise aber nur zu besonderen Anlässen.
Es gibt wenig Platz für die Kamera, hier konnte ich sie aber gerade noch hinter dem Zug aufstellen. Vorne sehen wir den schon erwähnten Brunnen.
Auf der anderen Talseite kommt der Gegenzug.
Bild

Hier fährt der Triebwagen über einen hohen Damm mit dem das Tal überwunden wird. Vorne rechts sehen wir den Güterschuppen und einen Güterwagen, der dort immer noch abgestellt ist und rostet.
Bild

Auf diesem Bild erkennen wir am besten die Führung der Drahtzüge vom Bahnhofsgebäude zu den beiden Weichen, die teilweise im Kanal und teilweise oberirdisch über Rollen verläuft.
Bild

Hier ist unser Zug schon auf der anderen Talseite und wir können einen letzten Blick zurück auf den Bahnhof Sant'Antonio werfen. Leider ist der Triebwagen dort schon abgefahren und nicht mehr im Bild.
Bild

Viele Grüße
Oskar
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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#33 Beitrag von Meterfan »

Liebe EEP-Freunde,

heute habe ich für euch ein kleines Video von der Metro Cagliari.

Wie sehen die Haltestelle Redentore mit dem Bus und Autoverkehr um diese Haltestelle,
die Kreuzung der Metro mit der Via Giulio Cesare,
die Ponte Emanuela Loi (Straßenbrücke) mit der Haltestelle Dell'Argine im Hintergrund,
eine Szene die direkt auf der Haltestelle Dell'Arginie gedreht wurde
und zum Abschluss und passend zu den derzeitigen hohen Temperaturen eine erfrischende
Duschszene auf dem Betriebshof Monserrato.

https://youtu.be/jD88b4yZ1-I


Viele Grüße
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P. I. Ranha
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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#34 Beitrag von P. I. Ranha »

Gaaanz grooosses Kiiino!👍🏻💪🏻🏅🏆😊Vielen Dank für Publikation und Produktion von Bildern und Videos!👏🏻
Es grüsst der Fisch. (EEP6 - Stehenbleiber, Feingucker und Hg. des "Guide Fischelin für Schmalspuranlagen")

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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#35 Beitrag von Meterfan »

Hallo P.I. Ranha,

danke für deinen Kommentar. Den größten Spaß habe ich zwar beim Bauen, aber es freut mich, wenn ich davon auch etwas an die Leser im Forum weitergeben kann.

Liebe EEP-Freunde,

im heutigen Video sehen wir die Schmalspurbahn in Monserrato und bei Settimo.

In der ersten Szene befinden wir uns auf der Kreuzung vor dem neuen Bahnhof San Gottardo, der links liegt aber nicht zu sehen ist. Der Triebwagen der Schmalspurbahn fährt gerade in Richtung Settimo ab. Hinten links befindet sich das Gebäude des alten Bahnhofs Monserrato.

In der zweiten Szene rangiert der Touristenzug zwischen dem Betriebshof und dem alten Bahnhof Monserrato, der im Rücken des Betrachters liegt. Diese Szene ist Fantasie, da zur Zeit keine Touristenzüge von hier fahren. Real ist der Doppelblinker und die Glocke am Bahnübergang und die nicht sichtbare Weiche im Betriebshof, die so dicht am Ausgang liegt, dass die Lok zum Umsetzen auf die Straße fahren muss. Auf meiner Anlage nimmt der Zug seine Fahrgäste am alten Bahnhof auf und wird dazu dorthin zurück geschoben.

Die dritte Szene zeigt die Drehschranke bei Settimo mit dem Touristenzug in Fahrtrichtung Settimo.

Die vierte Szene zeigt die in Settimo ankommende Metro und den abfahrenden Touristenzug.

Die fünfte Szene zeigt noch einmal die Drehschranke mit dem Triebwagen, der gerade von Settimo kommt, dessen Bahnhof wir im Hintergrund sehen.

https://youtu.be/UKnwMV9J3Js

Hier sehen wir den Laufweg des Schrankenwärters an der Drehschranke, den ich in rot markiert habe. Links oben ist das Bahnwärterhaus. Die Schranken habe ich im geschlossenen Zustand orange eingezeichnet und dazu den Drehwinkel. Den Weg habe ich nicht als Wasserweg sondern als unsichtbares Gleis ausgeführt, weil damit kleinere Radien möglich sind, die etwa dem Radius, den die Spitze der Drehschranke ausführt, folgen.
Trotzdem benötigte ich zwei Spitzkehren, von denen ich eine (oben) als Weiche ausgeführt habe, die andere als Knick, der sich leider in einem Ruckler zeigt, aber unnötige Wege für den Schrankwärter vermeidet. Der Schrankenwärter hat eine Drehachse und benötigt daher an den Endpunkten seines Weges keine Wendeschleife.
Bild

Im zweiten Bild sehen wir die Kontaktpunkte. Für die Drehbewegung der Schranke sind 4 Immobilienkontakte notwendig, es gibt 6 zum Teil übereinander liegende Signalkontakte für die beiden Signale am Ende des Weges und die beiden unsichtbaren Signale auf der Straße.
Daneben gibt es noch 2 Weichenkontakte und ein Vielzahl von Fahrzeugkontakten, die die Drehbewegungen, das Heben und Senken der Fahne und die Fahrtrichtungsumkehr des Schrankenwärters steuern. Leider ist die Masse des Schrankenwärters so klein, dass der Trick, den Fahrzeugkontakt für die Umkehr ganz kurz vor das Vorsignal des Signals am Wegende zu stellen, nicht funktioniert. Es blieb nur, den Umkehrkontakt hinter das Signal zu stellen. Der Schrankenwärter geht dann, wenn er in Bewegung gesetzt wird, erst ein kurzes Stück in die falsche Richtung.
Erfreulich ist, dass der Zug nur das Signal oben beim Bahnwärterhaus zum Schließen der Schranke oder das Signal unten am Ende des Weges zum Öffnen der Schranke auf Fahrt stellen muss.
Bild

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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#36 Beitrag von bfsailing »

Hallo Oakar,
Hut ab :daho :daho :daho
das hast du in der Tat sauber hinbekommen. Ich hatte mir bei der Konstruktion der Halbschranken auch schon Gedanken gemacht wie man ein realistisches Szenario
zur Betätigung der Schranken einbauen könnte. Nun bist Du mir mit Deiner pfiffigen Lösung zu Hilfe gekommen.

Danke Oskar und Gruß Erich
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wuvkoch
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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#37 Beitrag von wuvkoch »

Hallo Oskar
den Bahnwärter hast Du toll in Szene gesetzt.
Auch die Schaltung hat sehr gut funktioniert.
Ich finde jedoch ein Schaltkreis wäre vielleicht übersichtlicher gewesen.
Aber das ist Geschmackssache , wichtig ist es klappt.
sacht der Wuvkoch
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Hinweis:
Dieser Beitrag kann Tippfehler enthalten. Allerdings sind diese im Allgemeinen unbedenklich und dienen letztlich lediglich der Kurzweil entsprechender Sucher. Wer also solche findet,kann sie gern für sich behalten

Meterfan
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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#38 Beitrag von Meterfan »

Hallo Erich,

für zwei Flügel klappt es ja ganz gut, ob es aber für vier Flügel auch möglich ist, weiß ich noch nicht. Die Laufwege werden in diesem Fall noch einmal viel komplizierter.

Hallo Wuvkoch,

leider kann man die vielen notwendigen Fahrzeugkontakte für das Heben und Senken der Fahne, die Fahrtrichtungsumkehr und das Drehen der Figur nicht auf einen Schaltkreis auslagern, weil sie vom Fahrzeug selbst ausgelöst werden müssen. Außerdem muss bei einem Schaltkreis die zeitliche Abfolge für das Schaltauto und die Figur zusätzlich synchronisiert werden.

LIebe EEP-Freunde,

wir kommen nun zum zweiten harten Schnitt in meiner Anlage. Wir bleiben zwar bei der selben Strecke aber zwei Haltepunkte und der Bahnhof Arzachena werden ausgelassen. Wir nähern uns nun dem Haltepunkt Surrau im Tal des Rio Surrau. Hier ist die Gegend etwas flacher als am See und die Berge sind felsiger. Hier sehen wir zunächst in drei Bildern, wie der Zug an einem kleinen Gehöft vorbei fährt.
Bild

Bild

Bild

Hier sehen wir nun den Haltepunkt Surrau. Leider ist das Haus, das auch als Bahnwärterhaus diente, nicht mehr bewohnbar und seine Eingänge und Fenster im Erdgeschoss sind zugemauert. Die Bahn wird hier von der begleitenden Straße gekreuzt. Als Besonderheit gibt es hier keine Schranken sondern richtige Tore. Statt der roten Tafel haben sie in Wirklichkeit einen schmalen weißen Blechstreifen mit roter Schraffierung.
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Viele Grüße
Oskar
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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#39 Beitrag von bfsailing »

Guten Tag lieber Oskar,

zwei Dinge möchte ich unbedingt loswerden. :grins:
- Landschaft, Vegetation und Felsstruktur wie wir sie auf den letzten Fotos erleben dürfen sind Dir ganz hervorragend gelungen, :daho :daho :daho
- Wenn Du jetzt noch ein Tor mit einer entsprechend von Dir erwähnten Originaltafel brauchst gib mir einfach Bescheid und schicke mir wenn verfügbar ein Foto des Originals.

Gruß Erich
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Re: Sardinien, Fantasieanlage mit realen Teilen

#40 Beitrag von SprengmeisterM »

Hallo Oskar,

ich habe eine Frage zur Drehschranke, die du auch im Video vorstellst. Die Schranke selbst, aber auch die schwarz/weiß gestreiften Klötze, was sind das genau für Modelle und wo kann man sie bekommen?

Gruß Mirko

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